Am 15. April 2026 feiert WiCAM sein 40-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1986 steht das Unternehmen für leistungsstarke, herstellerunabhängige Softwarelösungen im Maschinenbau und zählt heute zu den etablierten Anbietern im Bereich CAD/CAM und CNC-Programmiersysteme.
Gegründet von Harald Wilkesmann, entstand WiCAM aus der Praxis heraus. Ziel war es von Anfang an, die CNC-Programmierung effizienter und flexibler zu gestalten.
Mit der Entwicklung eigener CAD/CAM-Software und dem frühen Fokus auf herstellerunabhängige Systeme legte WiCAM den Grundstein für eine bis heute zentrale Stärke: die nahtlose Integration unterschiedlichster Maschinen und Technologien in ein einheitliches Programmiersystem.
Ein bedeutender Meilenstein war die Einführung des PN4000 Systems, das den internationalen Einsatz der WiCAM Software maßgeblich vorantrieb.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich WiCAM kontinuierlich weiter – technologisch wie auch strukturell. Die Softwarelösungen wurden stetig ausgebaut und an die steigenden Anforderungen moderner Produktionsumgebungen angepasst.
Ein entscheidender Schritt erfolgte im Jahr 2007, als Timo Eigenblut die Geschäftsführung übernahm. Unter seiner Leitung wurde die Internationalisierung gezielt vorangetrieben.
Heute ist WiCAM weltweit aktiv:
Die herstellerunabhängige Ausrichtung ermöglicht es Kunden weltweit, ihre Maschinen effizient und flexibel zu steuern – unabhängig vom jeweiligen Maschinenhersteller.
Die Mehrheitsanteile der WiCAM GmbH hält die Investmentgesellschaft „TE Invest“ von Timo Eigenblut. Mit Marco Eigenblut ist bereits die nächste Generation aktiv im Unternehmen eingebunden. Nach seinem Studium übernahm er Verantwortung im Unternehmen und leitet heute die Softwareabteilung im Bereich Cloud Computing.
Die restlichen Anteile liegen bei der WiCAM Stiftung, die von Vertrauten des verstorbenen Gründers geführt wird und sich der Förderung von Softwareentwicklung und Innovation im Maschinenbau widmet.
Damit befindet sich WiCAM vollständig im Besitz von Timo Eigenblut und der WiCAM Stiftung – eine Struktur, die unternehmerische Führung und langfristige Stabilität vereint.
WiCAM entwickelt sich kontinuierlich erfolgreich weiter und baut seine starke Wachstumsdynamik nachhaltig aus. Dieser Erfolg basiert auf kontinuierlicher Weiterentwicklung aus der Praxis: Erweiterungen im PN4000 System, insbesondere durch zusätzliche Bausteine wie das Modul Power Nesting, haben die Effizienz in der Produktion deutlich gesteigert.
Gleichzeitig wurde gezielt in Zukunftstechnologien investiert: Cloud-Lösungen, moderne Softwarearchitekturen und 3D-Verarbeitung erweitern die Möglichkeiten der digitalen Fertigung konsequent. WiCAM steht damit auch nach 40 Jahren für praxisnahe Innovation, leistungsfähige CNC-Programmiersysteme und herstellerunabhängige CAD/CAM Software für den modernen Maschinenbau.
WiCAM dankt allen Kunden, Partnern und Mitarbeitenden für das langjährige Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit und blickt mit klarer Ausrichtung auf viele weitere Jahre gemeinsamer Entwicklung im Maschinenbau.